Clubanlage

Die H0-Modelleisenbahn (Maßstab 1:87, 2-Leiter-Digitalanlage) entsteht in unseren Räumen im Obergeschoß des Bahnhofs Peißenberg (ca. 8m x 16m). Die Anlage hat den möglichst vorbildgerechten Nachbau der Bahnhöfe Weilheim und Peißenberg um 1968 (Epoche 3b) zum Thema.

Auf einer Fläche von ca. 100 m² soll nach der Fertigstellung Betrieb nach Vorbild durchgeführt werden. Dabei wurden insgesamt 583 m Gleis und 190 Weichen auf zwei Ebenen (Landschaftsbereich und 7 Schattenbahnhöfe) verlegt.

Um den Betriebsablauf in den Jahren 1968 bis 1970 in den Bahnhöfen Weilheim und Peißenberg darzustellen, waren die aufwendigen Gleisbaumaßnahmen im unsichtbaren Bereich der Clubanlage (mit Sichtfenster und Beleuchtung für den Betrachter einsehbar) notwendig.

Der Bahnhof Weilheim ist ein Knotenbahnhof, der die Strecken München - Garmisch/P. - Mittenwald und Augsburg - Peißenberg - Schongau verbindet.
Folglich sollen die Züge zu diesen Zielbahnhöfen von dort auch wieder zurück kommen (Schattenbahnhöfe in Kehrschleifenausführung).

Wendezüge von und nach Augsburg und Schongau sollen ohne Kehrschleifendrehung in der gleichen Zugbildung wieder in Weilheim erscheinen (Lösung: Schatten-Kopfbahnhof).

Der Bahnhof Peißenberg liegt an der Strecke von Weilheim nach Schongau. Die Haltestellen bzw. Bahnhöfe auf dieser Strecke sind: Weilheim, Peißenberg-Nord, Peißenberg, Hohenpeißenberg, Peiting-Ost, Peiting-Nord und Schongau. In Schongau teilte sich damals noch die Strecke in Richtung Landsberg und Kaufbeuren auf. Vor der Bahnhofseinfahrt in Schongau gibt es noch den Industriegleisanschluß der Papierfabrik.

Zwei weitere Probleme stellen die vollen und leeren Schotter- und Kohlenzüge dar:
Die Schotterzüge dürfen im sichtbaren Bereich nur voll aus Eschenlohe bei Garmisch-Partenkirchen (Hartsteinwerk Werdenfels) nach Weillheim kommen und leer in Richtung Garmisch-Partenkirchen zurückfahren.
Das Problem der Schotterzüge wurde mit den ca. 15cm hoch aufgeständerten Schattenbahnhöfen 1 und 2 und entsprechenden Ausfädelungsweichen vor den Kehrschleifenbahnhöfen München und Garmisch gelöst.

Die gleiche betriebliche Situation war mit den Kohlenzügen von und zum Bergwerk Peißenberg zu lösen.
Zu diesem Zweck war die Installation eines separaten Kohlengleises notwendig.
Auf den Zufahrten zu den Schattenbahnhöfen 1 und 2 aus Richtung München und Garmisch wurde jeweils eine Ausfädelungsweiche für Kohlenzüge eingebaut, die zu einem separaten Kohlengleis zusammenlaufen und unsichtbar zum Bergwerk führen.
Die Zufahrt zum Kohlengleis in Richtung Augsburg erfolgt mit einer Ausfädelung vor der Einfahrt in den Kehrschleifenbahnhof Augsburg.
Der volle Kohlenzug in Richtung Schongau wird über eine Gleisverbindung im unsichtbaren Bereich auf das Kohlengleis gelenkt.
Auf dem Kohlengleis werden die Kohlenzüge auf einer speziellen Kehrschleife gewendet und anschließend rückwärts über eine extra große Gleiswendel (180cm Ø) von hinten in das Bergwerk zur Kohlenverladung gedrückt.
Die vollen Waggons werden aus der Verladung rangiert. Die im sichtbaren Bereich nach Peißenberg gefahrenen leeren Waggons werden zur Beladung in die Kohlenverladung geschoben. Die Lokomotive, die den vollen Kohlenzug gebracht hat, übernimmt den Abtransport.



Besuchszeiten
Jeweils Samstag´s ab 15:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Alle Modellbahn-Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bei einem Besuch in den Clubräumen im Obergeschoß des Bahnhofs Peißenberg (Eingang auf der Stirnseite - Bitte läuten) über die Tätigkeiten an unseren Modelleisenbahnanlagen und das Clubgeschehen zu informieren.



Bilder der Clubanlage
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